Kundenbewertungen zu Ist Deutschland ein souveräner Staat?

Ist Deutschland ein souveräner Staat?
Artikel-Nr.: ISBN9783940321183
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Autor: Wolfgang Schimank



ISBN 978-3-940321-18-3​
 

 

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Anzahl der Bewertungen: 8
Durchschnittliche Bewertung: 5
Ein Buch, das man lesen sollte, weil Geschichte nie vorbei ist
von Roland Weber am 03.06.2022
Bei der Lektüre des Buches ist mir hinsichtlich unseres Staates vor allem klar geworden:

1. Natürlich ist Deutschland nicht souverän - weder staatlich, noch politisch, noch finanziell, noch militärisch. Das war mir durchaus schon bekannt, aber aufschlussreich ist es eben doch, wenn man dazu die rechtlichen Grundlagen für diese "Staatslügen" auch kennt. Und auch wie aussichtslos jeder Kampf gegen diese Grundlagen (Kriegsverlierer Deutschland; Herrschaft der USA; Kapitalismus in allen Bereichen usw.) ist. Gelogen wurde ab dem ersten Tag der neu geschaffenen Bundesrepublik, schon durch Adenauer und erst recht durch die nun endlich abgetretene Titanic-Kanzlerin Merkel.

2. Speziell zur Meinungsfreiheit, die nach richterlichen Erkenntnissen ja schlichtweg "konstituierend" für eine Demokratie sein soll, ist es eben so, wie im Buch beschrieben. Es gibt sie schlichtweg nicht mehr. Doch nicht nur so, sondern eben auch durch gleichgeschaltete Medien. Diese gehören passenderweise und kapitalistisch konsequent wenigen Familien. Auch hier Dank einer Kanzlerin, die Meinungsvielfalt (ganz im Gegensatz zur Bevölkerungsvielfalt) für Teufelswerk und Diskussionen oder Widerspruch zur Staatsfeindschaft erklärte. Versuchen Sie einmal einen kritischen Leserbrief zu Ukraine, Corona, Finanzaufsicht, NATO o.ä. zu schreiben ... Schreiben dürfen Sie, aber auf eine Veröffentlichung werden Sie vergeblich warten!

4. Es muss einem klar sein, wie der Autor deutlich macht: Wir leben weder in einer plebiszitären Demokratie (es gibt in Deutschland keine Volksentscheide oder -befragungen), ja noch nicht einmal in einer repräsentativen Demokratie (dazu muss man sich nur das Herkommen der Abgeordneten ansehen - das hat überhaupt nichts mehr mit "repräsentativ" für das Volk zu tun. Nein, man muss eindeutig feststellen, dass wir ausschließlich eine Parteiendemokratie haben!
Man kann unter etablierten Parteiein wählen - das war's dann aber auch. Diese Parteien haben sich den Staat zur Beute gemacht. Politik wird nicht für das Volk (das wäre ja schon lächerlich) gemacht, sondern für die jeweilige Partei bzw. die eigene Karriere. Der Spielraum wird dabei bewusst eng gehalten. Es herrscht dabei z.B. nahezu durchgehend Fraktionszwang. Wird dieser einmal ausgesetzt (wie bei Sterbehilfe, doch folgenlos), wird das euphorisch als urdemokratisch gefeiert und verdrängt und verkannt, dass man eigentlich eine gebotene Selbstverständlichkeit vor sich hat. Zwei Kandidaten werden folglich auch als Kampfabstimmung hochgejubelt, obwohl jede sinnhafte Wahl zwingend mindestens zwei Alternativen voraussetzt. Doch alternatives Denken ist genauso wenig gefragt, wie das Querdenken - das einst einen guten Ruf hatte! Das Parlament sollte eigentlich das Kontrollgremium für eine Regierung sein. In Wirklichkeit sitzen dort jedoch gerade diejenigen, die vom gegenwärtigen Zustand am meisten profitieren. Eigene Meinung, gar die Meinung, die dem Volkeswille entspricht - Fehlanzeige über Fehlanzeige.

Kurz: So muss man sich weder über die Inkompetenzen, Abhängigkeiten, Bequemlichkeiten und Selbsterhöhungen einer Politkaste wundern, für die die Worte "Volk", "Dienen", "Wohlstand", "Gerechtigkeit" oder "Verantwortung" geradezu Fremdworte geworden sind!

Auch wenn das Buch schon älter ist, alt sind die Erkenntnisse gewiss nicht, und man erkennt z.B. wie lange schon das Feindbild Russland aufgebaut und "gepflegt wird!
sehr gut
von Wünschel am 18.04.2022
Hervorragend!
von Wolfgang Schwarz am 19.10.2019
Ich bin erst bei Seite 50, aber man sieht klar, dass es eine Fleißarbeit des Autors ist. Es ist spannend weil sehr informativ und es tun sich Abgründe auf. Bis Seite 50 könnte man nur laut heulen darüber, was unsere eigenen Leute mit diesem Land machen.
Sehr wertvoll, aufklärend, wichtig zu wissen als Bürger, dass wir immer noch ein feindliches Land sind und beschränkt souverän.
von Anonymus am 10.02.2018
Wolfgang Schimank klärt akribisch auf in 'Wer bin ich als Bürger', meine Familiäre Identität, meine Soziale Identität, meine Nationale Identität, meine Gesellschaftliche Identität, meine EU Identität. Erstaunlich, wie viele Identitäten eine Person hat, die natürlich miteinander in Konflikt geraten. Weil sie unterschiedlicher Gesetzgebung unterworfen sind, die wiederum oft gegeneinander widersprüchlich sind. Ein Beispiel lese ich heute auf DWN : https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/02/10/datenschutz-als-deckmantel-fuer-umfassende-staatskontrolle/?nlid=2c9cb20164....
"Finanzaufsicht kontra Datenschutz.. Datenschutz als Deckmantel für umfassende Staatskontrolle." von Roland Barazon.
Das Buch ist sehr informativ
von Martin Scheu am 31.12.2017
Das Buch ist sachlich und gut geschrieben. Wenn man am lesen ist, man hoert nicht mehr auf. Vieles ist einem bekannt, hier wird dies nur noch mal intensiv bestaetigt. Leider lesen dieses Buch sicher wieder nur die, die es eigentlich nicht brauchen. Sollte in der Schule zum Einsatz kommen.
sehr gut
von Anonymus am 30.12.2017
Ein sehr lesenswertes und interessantes Buch.
Ein Muß für alle die sich hierher "verirren".
sehr empfehlenswert
von Heinitz am 30.12.2017
Spätestens mit der Grenzöffnung im Herbst 2015 durch die Bundeskanzlerin wurden auch die letzten Bedingungen, die einen souveränen Staat ausmachenden Kriterien über Bord geworfen.
Ein souveräner deutscher Staat existiert nicht - Deutschland ist eine GmbH mit einer Bundeskanzlerin als Geschäftsführerin.
Lesenswert
von Anonymus am 28.12.2017
Wann und von wem sollte ein Staat namens BRD denn gegründet worden sein?